Seit genau einer Woche sind wir jetzt schon in St. Lucia. Ole Petter, Solvi und Frederik sind schon weiter in den Sueden nach Bekia gefahren, um dort skandinavische Weihnachten zu feiern und wir sind umgezogen. Auf Mikes Boot, eine Oceanis 46.
Wir helfen ihm ein bisschen das Boot sauber zu machen und dafuer wohnen wir bei ihm umsonst und er nimmt uns morgen mit nach St. Maarten. Die Ueberfahrt dorthin wird ungefaehr drei Tage dauern. Danach wollen wir weiter nach Saba, eine winzige, aber sehr sympathische klingende Insel der niederlaendischen Antillen. Mein Faible fuer Saba hat schon auf der Ueberfahrt begonnen. Da habe ich naemlich im Lonely Planet der Karibik von dieser kleinen Insel gelesen und es wird dort so nett beschrieben. Es gibt keine Kriminalitaet, kaum Muecken, also auch keine Malaria oder Dengue Fieber, ausserdem ist es illegal Anhalter nicht mitzunehmen. Falls man doch ein Taxi braucht, soll man Manny, Eddie oder Dave auf ihrem Handy anrufen. Also wir sind schon ganz gespannt, ob es wirklich so nett ist, wie im Reisefuehrer beschrieben.
Ob wir Weihnachten schon dort oder auf St. Maarten feiern, wissen wir noch nicht. Denn waehrend es in Deutschland schneit, will hier so gar kein Weihnachtsfeeling aufkommen. Und Weihnachtslieder bei 30 Grad im Schatten hoeren sich auch irgendwie falsch an… Aber wir werden sehen, ob sich das Weihnachtsgefuehl noch einstellt und geniessen ansonsten die Karibik.
Gestern abend waren wir auf einem lokalen Strassenfest, auf dem ueberall an der Strasse Essensstaende und kleine Bars auf Tischen aufgebaut waren. Dazu gab es Reggaemusik aus ueberdimensionalen Lautsprechern. Wir haben gut gegessen und ein paar Pitons (das lokale Bier) getrunken und sind leider schon zu frueh nach Hause gegangen. Kurz bevor zum Fest aufgebrochen sind, haben wir naemlich eine Englaenderin getroffen, die uns erzaehlt hat, wie gefaehrlich es dort sei (deshalb hatte ich leider auch keine Kamera dabei). Allerdings haben sich ihre Warnungen als masslos uebertrieben herausgestellt und die richtige Party haben wir verpasst.
Heute mittag waren wir auch endlich einmal schnorcheln. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass wir bis heute noch nicht mal in der Karibik schwimmen waren. Das musste geaendert werden. Wir sind mit Andy mit dem Dinghi in die Bucht ausserhalb des Hafens gefahren. Andy kommt uebrigens aus Mannheim und ist auf dem Katamaran seines Bruders und dessen Familie hergesegelt.
Das Schnorcheln war nicht wirklich weltklasse, weil wir ziemlich nah am Strand geblieben sind und die Sicht nicht so gut war. Aber wir hatten doch einen Riesenspass und haben viele “alte Bekannte” aus Honduras wieder getroffen, wie zum Beispiel:
Gerade geht die Sonne wieder in karibischer Manier orange bis rosa unter und morgen werden wir wieder Segel setzen und Kurs auf St. Maarten nehmen. Bis dahin!










Hallo Ihr 2!
Wir 3 Bersch`s wünschen Euch wunderschöne
Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir hoffen, das Ihr auch ohne Schnee schön feiert!!!!
Wir würden sehr gern mit Euch tauschen….grins..
Bis hoffentlich bald wieder!!
LG
Henry, Silke und Alexander